Dienstag, 27. August 2013

Die ersten Schritte ...

... die meine Motte in die Krippe setzte, waren eher zöglich, ja wenn sie nicht sogar am liebsten auf dem Absatz kehrt gemacht hätte. So war zumindest mein Eindruck, als wir vor gut 2 Wochen an einem Montagmorgen, das erste Mal die neue KITA betreten wollten.
Draußen regnete es in strömen, aber Motti lief ganz stolz mit ihren neuen pinken Gummistiefeln bis zur Eingangstür ... aber keinen Schritt weiter!
"Das fängt ja gut an ..." war mein erster Gedanke, als ich sie etwas widerwillig über die Schwelle trug.

Aber das hat sie heute noch, dass sie immer etwas skeptisch in die Eingangstür luschert, als müsste sie erstmal ausloten, ob alles in Ordnung ist.

 


Bereits der Montag lief, wie auch schon der Schnuppertag, super. Mottis Lieblingspuppe "Milla" immer im Schlepptau konnte ja auch nichts passieren. Und so kam es auch, dass ich mir bereits am ersten Tag mal kurz einen Kaffee holen gehen wollte, mich zu meinem kleinen Mottenkind beugte, um eben kurz Bescheid zu sagen und sie mir mit einem "JAJA" antwortete, so als wolle sie mir sagen, "Maaammma geh ruhig, ich bin schon groß und komm klar".
Und so war es auch. Mit Mottis Erzieherin hatte ich vereinbart, im Elternkaffee zu bleiben und sie würden mir direkt sagen, wenn es meiner kleinen Motte zu viel wird. Aber weit gefehlt ... Geschlagene 2 Stunden saß ich da, trank 2 Kaffee, plauschte mit der ein oder anderen Mama, die auch kurz vorbei schaute und langweilte mich zugegebenermaßen nach anderthalb Stunden.

Gegen Mittag holte ich ein sichtlich glückliches Kind ab, das sich aber auch tierisch freute seine Mama in die Arme schließen zu können. Mir ging es ganz genauso!

Die nächsten Tage blieb sie ohne Problem für 2 Stunden alleine, nachdem ich immer die erste Stunde da war, damit sie sich an alles gewöhnen konnte.

In der zweiten Woche starteten wir mit dem Mittagessen und am letzten Freitag, wagten wir den Versuch sie in der Krippe schlafen zu lassen. Und was soll ich sagen ... mein Wirbelwind, der keine 5 Minuten still sitzen kann und sich niemals einfach so hinlegt, um mal kurz über zu dösen, hat sich Mittags zusammen mit 5 Kindern einfach so hingelegt und geschlafen ... Unglaublich!

Ich bin so stolz auf mein kleines großen Mottenkind. Sie macht das wirklich toll und auch die Erzieherinnen bestätigen mir, dass sie sich pudelwohl fühlt. Das gibt mir so ein gutes Gefühl, wenn ich ab Oktober wieder arbeiten gehe. Sie gut aufgehoben zu wissen, zu hören wie schön sie mit all den neuen Spielsachen spielt und die neue Umgebung erforscht und zu erleben, wie sie mich, wenn ich sie abholen komme, mit einem herzerwärmenden, strahlendem "Maaama" begrüßt und ich ihr ansehen kann, dass sie einen schönen Tag hatte... hach das macht mich seelig ♥

Wie habt ihr die Eingwöhnung eurer Kinder erlebt?


XoXo
Sabrina

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